From 2bc5c646ad70710a93f2f75aca8c92a7dc50d1cd Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: phillipangelina Date: Mon, 29 Dec 2025 13:47:51 +0000 Subject: [PATCH] Website/content/posts/2025-12-23/index.md aktualisiert --- Website/content/posts/2025-12-23/index.md | 9 +++++++++ 1 file changed, 9 insertions(+) diff --git a/Website/content/posts/2025-12-23/index.md b/Website/content/posts/2025-12-23/index.md index 8e62e48..74287fa 100644 --- a/Website/content/posts/2025-12-23/index.md +++ b/Website/content/posts/2025-12-23/index.md @@ -13,6 +13,15 @@ Dieser etwas längere Blogartikel wird widmet sich exemplarisch den hier genannt - Die stereotype Darstellung der Geschlechter zeigt sich darin, dass Frauen, bzw. weiblich zu lesende Tiere, entweder als Verführerin oder als sorgende Mütter abbgebildet wurden. Während die Männer meist muskulös, groß und kämpferisch illustiert wurden. Zudem wurden auch wichtige weibliche Figuren aus der hebräischen Bibel gar nicht erwähnt. - Gewalt wird in der Löwe von Juda durchgehend, als etwas heroisches dargestellt. Die guten Männer Gottes kämpfen kriegerisch gegen die Feinde der Hebräer bzw. Gott. Dabei wird die kritische Auseinandersetzung von Gewalt in der hebräischen Bibel nicht erwähnt. +## Ein kurzes Vorwort +Zu der veröffentlichung von der Löwe von Juda wurde auf Instagramseite der deutschen Bibelgesellschaft vom Programmleiter folgendes Statement abgegeben: +> »Mit der Löwe von Juda schaffen wir einen neuen Zugang: liebevoll illustriert, verständlich erzählt, einzigartig gestaltet und zugleich bibeltheologisch verantwortet. Die Tierfiguren sind dabei mehr als ein gestalterisches Mittel: Sie sind Brücken zwischen der Welt der Kinder und der Wilt der bibel. Diese Darstellungen sind nicht willkürlich, sondern symbolisch aufgeladen und medienpädagogisch fundiert. Sie ermöglichen Kindern, sich mit den Figuren zu identifizieren, ohne durch kulturlle und soziale Merkmale ausgeschlossen zu werden.« + +Dieses Zitat ist meines Erachtens sehr wichtig für die weiterführende Auseinandersetzung mit der Kinderbibel der Löwe von Juda, denn es wurden bewusst Entscheidungen darüber getroffen, welche Texte die Kinderbibel behandelt und welche nicht. Es wurden Entscheidungen über das Aussehen der Tiere sowie das was die Tiere sagen getroffen. Zudem wurden auch bewusste Entscheidungen darüber getroffen wie die Geschichten illustriert worden sind. + +
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+ + ## Das 'schwere' Gesetz Die erste *Problematik* im Blick auf den jüdisch-christlichen Dialog. Dies zeigt sich Beispielhaft an den Zehn Geboten. Zu sehen ist ein Bild auf dem eine Schaffan, der Klippdachs, der durch die Kinderbibel führt. Schaffan versucht zwei große steinerne Tafeln, auf den die Zehn Gebote geschrieben stehen, zu bewegen. Dabei sagt er: »Puh, das Gesetz ist furchtbar schwer!«. Hierbei wird eine Unterscheidung zwischen Gesetz und Evangelium, welche Luther stark machte, unreflektiert übernommen. Diese Unterscheidung stellt die hebräische Bibel und das Neue Testament dualistisch gegenüber und zudem wird das Gesetz als etwas erdrückendes und nicht als etwas wegweißendes dargestellt ([Boschki & Schlag 2016](https://doi.org/10.23768/wirelex.Gesetz_und_Evangelium_Evangelium_und_Thora.100171)). Das Aufzeigen von der Schwere des Gesetztes impliziert »falsche gnadentheologische Oppositionsfiguren« von Evangelium und Gesetz ([Hailer 2025](https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/164233)). Es wird bei ihrer Einführung impliziert, dass Menschen sich nicht daran halten könnten, da es so schwer sei.