diff --git a/Website/content/2025-12-08-Lichtmomente/index.md b/Website/content/2025-12-08-Lichtmomente/index.md index 73e4606..ac81778 100644 --- a/Website/content/2025-12-08-Lichtmomente/index.md +++ b/Website/content/2025-12-08-Lichtmomente/index.md @@ -78,7 +78,7 @@ ein Element, das Funken schlägt — und das Kinder, Jugendliche oder auch Erwac Die Reihe umfasst drei Impulse: 1. einen Poetry-Slam zu Jes 9,1–6 2. eine Bibel-Spurensuche in Mt 2 und Lk 2 -3. die fünfte Kerze des Adventskranzes als Zeichen des Christuslichts +3. einen globalen Weihnachtsimpuls zu Joh 8,12 ![](ima_2648be8.jpeg) ![](ima_a6fc6d5.jpeg) @@ -106,10 +106,24 @@ Anschließend füllen sie in Partnerarbeit die LICHTSPUR-KARTE (PDF einfügen) a Es erfolgt ein weiterer Austausch zwischen einem Pärchen aus Gruppe A und einem Pärchen aus Gruppe B. -3. Lichtmoment: Die fünfte Kerze – Das Christuslicht an Weihnachten -Der dritte Impuls nimmt ein Symbol auf, das über viele Klassenzimmer und Kirchen hinweg vertraut ist: den Adventskranz. Traditionell werden vier Kerzen entzündet – jeweils an den vier Adventssonntagen. -Doch vielerorts wird an Weihnachten eine fünfte Kerze entzündet: die Christuskerze. -Sie markiert den Übergang von der Erwartung (Advent) zur Erfüllung (Weihnachten). +3. Lichtmoment: „Ich bin das Licht der Welt“ – Weihnachten global denken (Joh 8,12) +Der dritte Impuls „Ich bin das Licht der Welt.“ (Joh 8,12) soll den Lernenden verdeutlichen, Weihnachten ist kein lokales Ereignis, sondern ein globales Lichtgeschehen. +Die Lernenden betrachten eine Weltkarte (analog oder digital) und markieren Orte, an denen heute Licht aufscheint: +- Initiativen für Frieden +- Orte, an denen Menschen für Gerechtigkeit eintreten +- internationale Gemeinden, die Weihnachten unter schwierigen Bedingungen feiern +- persönliche Bezüge (Herkunft, Reisen, Begegnungen), die „Lichtmomente“ tragen +In kurzen Stichworten benennen sie, warum dieser Ort für sie ein Lichtpunkt ist: +Mut, Zusammenhalt, Trost, Hoffnung, Würde, Schutz … +Anschließend werden diese Markierungen in ein gemeinsames Ritual überführt. +In kurzen Fürbitten oder Segenssätzen bringen die Lernenden ihre Lichtworte zur Sprache: +„Wir denken an die Menschen in …“ +„Schenke Licht, wo Dunkelheit ist.“ +„Christus, Licht der Welt – leuchte in diese Welt.“ +So entsteht ein globales Bild von Weihnachten: +- Licht, das Menschen verbindet. +- Licht, das Grenzen überschreitet. +- Licht, das im Sinne Jesu allen gilt – nicht nur einem Ort, einer Kultur oder einer Zeit. ## Zwischen Tradition und medialer Kultur