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@ -143,7 +143,7 @@ Das [ZOERR](https://www.oerbw.de/) ist ein an der Universitätsbibliothek Tübin
Über die Plattform können die eingestellten Materialien versioniert und in Kooperation bearbeitet werden. Vor Veröffentlichung der Materialien, werden sie redaktionell auf technische und rechtliche Eignung geprüft. Über die Plattform können die eingestellten Materialien versioniert und in Kooperation bearbeitet werden. Vor Veröffentlichung der Materialien, werden sie redaktionell auf technische und rechtliche Eignung geprüft.
Aktuell sind Materialien für die theologische Hochschullehre an dieser Stelle noch sehr rar gesät. Aktuell sind Materialien für die theologische Hochschullehre an dieser Stelle noch sehr rar gesät.
Das internationale OER-Repositorium [OER Commons](https://oercommons.org/) ist eine „public digital library of open educational resources“ [siehe Homepage](https://oercommons.org/). Hier können OER publiziert, recherchiert und kollaborativ weiterentwickelt werden. Thematische [Hubs](https://oercommons.org/hubs/) bündeln Materialien zu bestimmten Themen oder Fachbereichen und bieten kuratierte Einstiege, über die Lehrende OER finden und weiterentwickeln können. Das internationale OER-Repositorium [OER Commons](https://oercommons.org/) ist eine „public digital library of open educational resources“ [(siehe Homepage)](https://oercommons.org/). Hier können OER publiziert, recherchiert und kollaborativ weiterentwickelt werden. Thematische [Hubs](https://oercommons.org/hubs/) bündeln Materialien zu bestimmten Themen oder Fachbereichen und bieten kuratierte Einstiege, über die Lehrende OER finden und weiterentwickeln können.
Eine redaktionelle Qualitätsprüfung findet nicht statt. Vielmehr ist die Qualitätssicherung der Inhalte dezentral über die Verantwortung der einstellenden Institutionen und Autor:innen sowie über CommunityFunktionen wie Bewertungen und Kommentare organisiert. Eine redaktionelle Qualitätsprüfung findet nicht statt. Vielmehr ist die Qualitätssicherung der Inhalte dezentral über die Verantwortung der einstellenden Institutionen und Autor:innen sowie über CommunityFunktionen wie Bewertungen und Kommentare organisiert.
Das Fach Religion wird bei [OER Commons](https://oercommons.org/) „Arts and Humanities“ zugewiesen und wird dort zusammen mit weiteren geisteswissenschaftlichen Disziplinen, häufig auch in Verbindung mit Philosophie, geführt. Die Auswahl dezidiert religiöser Bildungsmedien ist damit überschaubar. Das Fach Religion wird bei [OER Commons](https://oercommons.org/) „Arts and Humanities“ zugewiesen und wird dort zusammen mit weiteren geisteswissenschaftlichen Disziplinen, häufig auch in Verbindung mit Philosophie, geführt. Die Auswahl dezidiert religiöser Bildungsmedien ist damit überschaubar.
@ -175,7 +175,7 @@ Die nähere Betrachtuung legt ein Strukturproblem der OER-Landschaft offen: Weni
Repositorien entstehen häufig dezentral an Hochschulen, in Bundesländern oder in projektförmigen Kontexten. Sie nutzen unterschiedliche Metadatenstandards und sind technisch nur bedingt interoperabel. Dadurch verbleiben viele offen lizenzierte Materialien in isolierten Silos und sind außerhalb ihres jeweiligen Ursprungsökosystems nur schwer auffindbar [(vgl. Otto/Kerres 2022)](https://www.frontiersin.org/journals/education/articles/10.3389/feduc.2022.866917/full). Repositorien entstehen häufig dezentral an Hochschulen, in Bundesländern oder in projektförmigen Kontexten. Sie nutzen unterschiedliche Metadatenstandards und sind technisch nur bedingt interoperabel. Dadurch verbleiben viele offen lizenzierte Materialien in isolierten Silos und sind außerhalb ihres jeweiligen Ursprungsökosystems nur schwer auffindbar [(vgl. Otto/Kerres 2022)](https://www.frontiersin.org/journals/education/articles/10.3389/feduc.2022.866917/full).
Offenheit im lizenzrechtlichen Sinne garantiert daher noch keine strukturelle Offenheit im digitalen Raum. Plattformen sind keine neutralen Behälter für Bildungsmedien. Ihre technischen Strukturen und Benutzeroberflächen prägen mit, welche Materialien ausgespielt und sichtbar werden, wie sie kategorisiert sind und welche Formen der Nutzung nahegelegt werden [(vgl. Hofhues/Schütz 2025, 1114)](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-002). Offenheit im lizenzrechtlichen Sinne garantiert daher noch keine strukturelle Offenheit im digitalen Raum. Plattformen sind keine neutralen Behälter für Bildungsmedien. Ihre technischen Strukturen und Benutzeroberflächen prägen mit, welche Materialien ausgespielt und sichtbar werden, wie sie kategorisiert sind und welche Formen der Nutzung nahegelegt werden [(vgl. Hofhues/Schütz 2025, S. 1114)](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-002).
Fehlende Schnittstellen oder uneinheitliche Metadaten können als Schließmechanismen wirken und die Reichweite der Materialien stark begrenzen, selbst dann, wenn diese formal frei zugänglich sind. Fehlende Schnittstellen oder uneinheitliche Metadaten können als Schließmechanismen wirken und die Reichweite der Materialien stark begrenzen, selbst dann, wenn diese formal frei zugänglich sind.
Für religionspädagogische Bildungsmaterialien zeigt sich darüber hinaus eine besonders heterogene Plattformlandschaft. Zwischen Repositorien und Referatorien, schulischen Mediatheken, inhaltlich spezialisierten Materialpool und hochschulbezogenen Suchmaschinen existieren unterschiedliche Metadatenformulare und Formen der Qualitätssicherung. Für religionspädagogische Bildungsmaterialien zeigt sich darüber hinaus eine besonders heterogene Plattformlandschaft. Zwischen Repositorien und Referatorien, schulischen Mediatheken, inhaltlich spezialisierten Materialpool und hochschulbezogenen Suchmaschinen existieren unterschiedliche Metadatenformulare und Formen der Qualitätssicherung.