diff --git a/Events/Zwischenfazit_Tagung/Forschungsergebnisse_Criticalfriends.md b/Events/Zwischenfazit_Tagung/Forschungsergebnisse_Criticalfriends.md index b33831e..1bac1cc 100644 --- a/Events/Zwischenfazit_Tagung/Forschungsergebnisse_Criticalfriends.md +++ b/Events/Zwischenfazit_Tagung/Forschungsergebnisse_Criticalfriends.md @@ -344,5 +344,6 @@ Es ist aber essentiell, dass die Verteilung klar besprochen ist und es hilft auc Es ist wichtig zu bedenken, dass Menschen an Onlinefortbildungen teilnehmen, die keinen Umgang mit Zoom und anderen technischen Tools in der Regel pflegen. Es bedarf in der Konzeptionierung von Einheiten Zeit für das heranführen an Tools oder auch den Raumwechsel in Zoom. Das erklären von "basics" kann in gewissen fällen bis zu fünf Minuten dauern. ##### Methodenwechsel -> [Zitat mit 20 20 20] +> Das Digitale hat die, aus meiner Sicht, eine große Versuchung, dass man nämlich so ein bisschen in das Dozieren verfällt, auch weil häufig, ich sage mal, man wenig Reaktionen merkt, ja, wenn man erzählt. (..) Oder das Gefühl hat, dass vielleicht die Leute, also ich meine, es liegt ja auch manchmal an den Teilnehmern, die dann tatsächlich auch noch andere Dinge im Hintergrund machen, sodass, das ist ja alles, das ist ja auch legitim, ja, aber dadurch hat man nicht so eine Resonanz, wie wenn ich jetzt einen Vortrag oder eine Fortbildung mache und ich kommuniziere direkt mit den Leuten. Diese Versuchung gibt es und deswegen versuchen wir in der reli-Werkstatt, die wir dienstags machen, immer eine Dreiteilung aufrechtzuerhalten. Nicht immer dann 20 Minuten, 20 Minuten, 20 Minuten, aber dass es eine Dreiteilung gibt zwischen einem Impuls, wo ich etwas reingebe, dann einer Resonanz, wo ich dann wieder was rauskriege und einer Praxisphase, die eben, bei denen wirklich die Leute auch selber gerade tätig werden, zum Beispiel in einem Tool. (interview_06, Pos. 39) + Solche im Interview anversierten Orientierungsrahmen, können helfen vor allem die Teilnehmenden aus dem Modus des Zuhörens in die Aktivität zu bringen. Dadurch kann die Gefahr des berieselns ein wenig entgegen gewirkt werden. Dabei zeigte sich in jeder Fortbildung, dass es nach aktiven Phasen von Teilnehmer:innen, es immer auch eine Reflexionsphase ggegeben hat.