From c4e7b4087f7fcc89a37a1143e75b1b098a05d9b9 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: mayflo Date: Thu, 6 Aug 2026 12:29:10 +0000 Subject: [PATCH] feedback-und-kommentare-florian MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Insgesamt schon ein sehr schöner Blogartikel. Ich finde, man weiß danach gut, was Metadaten sind und wofür sie eingesetzt werden. Auch der Ausblick am Ende finde ich sehr gut, wobei ich finde, dass könnte man noch ein wenig ausbauen. Da hätte ich gerne noch mehr darüber ersfahren. Was ein wenig zu kurz kommt ist, wie das in der Praxis aussieht, also: Wie stelle ich das an, wenn ich Metadaten angeben möchte? Wo gibt man das an? Wie sieht z.B. so ein Metadatenformular aus? Gibt es sowas überhaupt etc. Alles weitere in den Kommentaren im Text. --- .../de/posts/2026-09-10-metadaten/index.md | 18 ++++++++++-------- 1 file changed, 10 insertions(+), 8 deletions(-) diff --git a/Website/content/de/posts/2026-09-10-metadaten/index.md b/Website/content/de/posts/2026-09-10-metadaten/index.md index 7e43a4b..db24407 100644 --- a/Website/content/de/posts/2026-09-10-metadaten/index.md +++ b/Website/content/de/posts/2026-09-10-metadaten/index.md @@ -75,18 +75,18 @@ tags: ## 1. Was sind Metadaten überhaupt? -„Einfach ausgedrückt sind Metadaten Daten über Daten" (Krenn & Tiemann 2020, S. 4). Metadaten beschreiben digitale Objekte und bilden die Voraussetzung für deren Identifikation, Auffindbarkeit und Nachnutzung. Vorschlag: Metadaten sind wie ein Personalausweis für digitale Objekte und ermöglichen ihre Identifikation, Auffindbarkeit und Nachnutzung. +„Einfach ausgedrückt sind Metadaten Daten über Daten" (Krenn & Tiemann 2020, S. 4). Metadaten beschreiben digitale Objekte und bilden die Voraussetzung für deren Identifikation, Auffindbarkeit und Nachnutzung. Vorschlag: Metadaten sind wie ein Personalausweis für digitale Objekte und ermöglichen ihre Identifikation, Auffindbarkeit und Nachnutzung. Nach Riley (2017) können mindestens drei Metadatentypen voneinander unterschieden werden: -**deskriptive** Metadaten, die den Inhalt eines Materials beschreiben (Titel, Fach, Sprache), -**strukturelle** Metadaten, die den inneren Aufbau und die Beziehungen zwischen digitalen Objekten abbilden, sowie -**administrative** Metadaten, die rechtliche, technische und provenienzbezogene Informationen, wie z.B. die Lizenz des Materials festhalten. +- **deskriptive** Metadaten, die den Inhalt eines Materials beschreiben (Titel, Fach, Sprache), +- **strukturelle** Metadaten, die den inneren Aufbau und die Beziehungen zwischen digitalen Objekten abbilden, sowie +- **administrative** Metadaten, die rechtliche, technische und provenienzbezogene Informationen, wie z.B. die Lizenz des Materials, festhalten. -Mit Blick auf Open Educational Resources heißt das, dass deskriptive Metadaten wie Titel und Fach beschreiben *was** das Material ist, die strukturellen Metadaten klären, *wie das Material aufgebaut ist* und *in welchem Verbund es steht* – etwa ob es aus mehreren Dateien besteht oder Teil einer größeren Unterrichtsreihe ist –, und die administrativen Metadaten regeln *wie das Material genutzt werden darf* und *in welchem Format* es vorliegt, durch Lizenzangabe und Dateiformat. +Mit Blick auf Open Educational Resources heißt das, dass deskriptive Metadaten wie Titel und Fach beschreiben *was* das Material ist, die strukturellen Metadaten klären, *wie das Material aufgebaut ist* und *in welchem Verbund es steht* – etwa ob es aus mehreren Dateien besteht oder Teil einer größeren Unterrichtsreihe ist –, und die administrativen Metadaten regeln *wie das Material genutzt werden darf* und *in welchem Format* es vorliegt – durch Lizenzangabe und Dateiformat. So gesehen wirken Metadaten zunächst wie neutrale Angaben, ähnlich einer universalen Sprache, die von allen verstanden wird. -Metadaten wirken zunächst wie neutrale Angaben, allerdings sind sie interpretationsbedürftige Artefakte. „Metadaten sind mehrfach gedeutete ‚Deuter'" (Krenn & Tiemann, 2020, S. 12). Sie entstehen aus sozialen und technischen Aushandlungsprozessen und benötigen zu ihrer eigenen Interpretation oftmals wiederum Domänenwissen. +Allerdings sind sie interpretationsbedürftige Artefakte. „Metadaten sind mehrfach gedeutete ‚Deuter'" (Krenn & Tiemann, 2020, S. 12). Sie entstehen aus sozialen und technischen Aushandlungsprozessen und benötigen zu ihrer eigenen Interpretation oftmals wiederum Domänenwissen. Wer bspw. ein Material mit dem Schlagwort „Grundschule" oder „Erstkommunionkatechese" versieht, trifft damit bereits eine kontextabhängige und institutionell geprägte Deutungsentscheidung. Welches Vorwissen, welche kirchliche Praxis, welches Alter hinter diesen Begriffen steht, prägt bereits die Auswahl und Vergabe der Metadaten. -> Kommentar: dieser Absatz kommt irgendwie aus dem nichts. Ich überlege mal nach einem guten Übergang von dem einen zum anderen Absatz. +> Kommentar: dieser Absatz kommt irgendwie aus dem nichts. Ich überlege mal nach einem guten Übergang von dem einen zum anderen Absatz. ## 2. Warum Metadaten wichtig sind @@ -122,6 +122,7 @@ Hierzu gliedert LOM Metadaten in neun hierarchisierten Kategorien: | **8. Annotation** | Kommentare, Bewertungen oder Nutzungserfahrungen, die im Laufe der Verwendung ergänzt werden | | **9. Classification** | Fachliche oder systematische Einordnung anhand von Klassifikationen oder Taxonomien | + ### Dublin Core Metadate Element Set (DCMES) @@ -171,6 +172,7 @@ AMB bildet unter anderem die Grundlage des Metadatenmodells des [**Open Educatio | **license** | Lizenzangabe (maschinenlesbar referenziert) | | **isPartOf / hasPart** | Beziehungen zwischen zusammenhängenden Ressourcen | + ## 4. Kompetenzen bislang wenig sichtbar @@ -182,7 +184,7 @@ Ferner zeigen Fomin et al. (2026) auf, dass selbst wenn grundlegende Metadaten ( 2. Die Verschlagwortung nach Kompetenzrahmen erfolgt manuell, uneinheitlich bzw. freiwillig 3. Bestehende LOM-Anpassungen unterscheiden sich je nach Region und politischem Kontext erheblich, was eine übergreifende Integration technisch wie politisch erschwert -Bemerkenswert ist, dass diese Lücke nicht grundsätzlich unlösbar ist. Die österreichische LOM-Anpassung der Universität Innsbruck nutzt das Feld `` bereits konkret, um Materialien mit den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) zu verknüpfen, mitsamt mehrsprachiger Klartext-Bezeichnung und stabiler URI (vgl. Fomin et al., 2026). +Bemerkenswert ist, dass diese Lücke nicht grundsätzlich unlösbar ist. Die österreichische LOM-Anpassung der Universität Innsbruck nutzt das Feld `` bereits konkret, um Materialien mit den UN-Nachhaltigkeitszielen (SDGs) zu verknüpfen, mitsamt mehrsprachiger Klartext-Bezeichnung und stabiler URI (vgl. Fomin et al., 2026). Die technische Infrastruktur für fachspezifische Taxonomien ist im LOM-Standard also bereits angelegt. Sie wird bislang jedoch kaum gezielt genutzt.