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alt: 'Illustrierte Personengruppe, die auf unterschiedliche Bildschirme und Materialien blickt (Grafik: Humaaans von Pablo Stanley, CC0)'
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Wie lassen sich Open Educational Resources finden? Dieser Beitrag erläutert die verschiedenen Plattformtypen der OER-Landschaft von Suchmaschinen über Repositorien und Referatorien bis hin zu fachspezifischen, religionspädagogischen Angeboten. Dabei wird aufgezeigt, wie Plattformlogiken, Metadaten und Formen der Qualitätssicherung die Auffindbarkeit, Nutzung und Weiterentwicklung offener Bildungsmaterialien beeinflussen und warum interoperable Infrastrukturen für die Zukunft von OER immer wichtiger werden.
Wie lassen sich Open Educational Resources finden? Dieser Beitrag erläutert die verschiedenen Plattformtypen der OER-Landschaft: von Suchmaschinen über Repositorien und Referatorien bis hin zu fachspezifischen, religionspädagogischen Angeboten. Es wird aufgezeigt, wie Plattformlogiken, Metadaten und Formen der Qualitätssicherung die Auffindbarkeit, Nutzung und Weiterentwicklung offener Bildungsmaterialien beeinflussen und warum interoperable Infrastrukturen für die Zukunft von OER immer wichtiger werden.
url: offen-und-doch-schwer-auffindbar-oer-plattformen
tags:
- Open Educational Resources (OER)
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## 1. OER finden: Plattformtypen und ihre Logiken
Wer nach Open Educational Resources sucht, findet schnell eine große Vielfalt unterschiedlicher Plattformen. Die Materialien verteilen sich auf Suchmaschinen, Repositorien und referenzierende Plattformen, die jeweils eigenen Funktionslogiken folgen. Sie unterscheiden sich nicht nur darin, wie Materialien veröffentlicht oder gefunden werden können, sondern auch darin, wie Inhalte erschlossen, qualitätsgesichert und auffindbar werden.
Wer nach Open Educational Resources sucht, findet schnell eine große Vielfalt unterschiedlicher Dienste und Plattformen. Die Materialien verteilen sich auf Suchmaschinen, Repositorien und referenzierende Plattformen, die jeweils eigenen Funktionslogiken folgen. Sie unterscheiden sich nicht nur darin, wie Materialien veröffentlicht oder gefunden werden können, sondern auch darin, wie Inhalte erschlossen, qualitätsgesichert und auffindbar werden.
Plattformen sind dabei weit mehr als reine Ablageorte. Sie vermitteln zwischen den Materialanbietenden, und denen, die nach ihnen suchen. Über Kategorien, Metadaten, Suchmasken und Benutzeroberflächen prägen sie maßgeblich, welche Materialien sichtbar werden und wie Nutzer:innen auf diese zugreifen [(vgl. Leineweber/ Hofhues/ Lucke & Schütz 2015, S. 2326)](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-003#read-container).
Standardisierte Metadaten bilden hierfür eine zentrale Voraussetzung: Sie ermöglichen, dass OER plattformübergreifend recherchiert und von Suchmaschinen gefunden werden können. Gleichzeitig legen sie fest, welche Eigenschaften eines Materials maschinell erfasst werden und damit überhaupt sichtbar werden. Metadaten schaffen somit Auffindbarkeit, reduzieren Bildungsressourcen jedoch zugleich auf vorab definierte Merkmale [(vgl. Richter & Allert 2025, S. 334336)](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-022).
Standardisierte Metadaten bilden hierfür eine zentrale Voraussetzung: Sie ermöglichen, dass OER plattformübergreifend recherchiert und von Suchmaschinen gefunden werden können. Gleichzeitig legen sie fest, welche Eigenschaften eines Materials maschinell erfasst werden und damit überhaupt sichtbar werden. Metadaten schaffen Auffindbarkeit, reduzieren Bildungsressourcen jedoch zugleich auf vorab definierte Merkmale [(vgl. Richter & Allert 2025, S. 334336)](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-022).
Auch die [Qualitätssicherung](https://oer.community/qualitaetskriterien-checkliste/) unterscheidet sich zwischen den Plattformen.
Während einige Materialien vor der Veröffentlichung redaktionell prüfen, setzen andere auf Bewertungen und Kuratierung durch ihre Nutzer:innen.
Wer OER veröffentlichen oder gezielt recherchieren möchte, sollte diese unterschiedlichen Plattformtypen und ihre jeweiligen Funktionsweisen kennen, um ihre Potenziale und Grenzen angemessen einschätzen zu können. <!--hier finde ich ist beim Lesen ein Bruch, weil es so abrupt in die Unterscheidung übergeht. -->
Wer OER veröffentlichen oder gezielt recherchieren möchte, sollte diese unterschiedlichen Plattformtypen und ihre jeweiligen Funktionsweisen kennen, um ihre Potenziale und Grenzen angemessen einschätzen zu können.
Grundsätzlich lassen sich OER-Plattformen in zwei zentrale Strukturformen unterscheiden:
OER-Plattformen lassen sich danach unterscheiden, ob sie Materialien selbst speichern oder lediglich auf sie verweisen. Nach ihrer Funktion lassen sich grundsätzlich zwei Typen unterscheiden:
**Repositorien (Speicher- und Veröffentlichungsplattformen)**: Repositorien ermöglichen das Hochladen eigener Materialien. Sie stellen diese dauerhaft bereit, sorgen für ihre Archivierung und machen sie in der Regel dauerhaft referenzier- und zitierfähig.
@ -117,7 +117,7 @@ Die Recherche kann nach Fach, Bildungsstufe, Medientyp oder Lizenz gefiltert wer
Die im Ressourcenpool nachgewiesenen Materialien vom Elementarbereich bis zur beruflichen Bildung beruhen auf redaktionellen Prüfprozessen der beteiligten Bildungsserver und Partner. Diese institutionelle Qualitätssicherung ersetzt jedoch nicht die notwendige fachliche, fachdidaktische und curriculare Beurteilung der Materialien.
Auch eine recht umfängliche Anzahl religionspädagogische Bildungsmedien sind über ELIXIER zugänglich.
Der Open Educational Resources Search Index [OERSI](https://oersi.org/resources/) ist eine Suchmaschine für offene Bildungsmaterialien im Hochschulbereich und wird seit 2020 gemeinsam vom Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und der Technischen Informationsbibliothek betrieben.
Der Open Educational Resources Search Index [OERSI](https://oersi.org/resources/) ist eine Suchmaschine für offene Bildungsmaterialien im Hochschulbereich und wird seit 2020 gemeinsam vom [Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen](https://www.hbz-nrw.de/de/) und der [Technischen Informationsbibliothek](https://www.tib.eu/de/) betrieben.
Als Referatorium bündelt die Plattform nationale und internationale OER aus unterschiedlichen Repositorien und macht sie über standardisierte Metadaten zentral recherchierbar. [OERSI](https://oersi.org/resources/) übernimmt damit eine elementare Vernetzungsfunktion innerhalb der deutschsprachigen OER-Infrastruktur.
Für Lehrinhalte im Fach Theologie bzw. Religionspädagogik ist die Auswahl noch überschaubar. Hier steht aktuell eine kleine, aber wachsende Auswahl zur Verfügung, wohingegen verwandte Fächer wie Philosophie deutlich stärker vertreten sind. Eine redaktionelle Prüfung der Inhalte erfolgt nicht, für die inhaltliche und didaktische Qualität sind die Herkunftsportale bzw. die jeweiligen Autor:innen verantwortlich.
@ -138,12 +138,12 @@ Weiteres Beratungs- und Serviceangebote zu rechtlichen Fragen oder zur Qualität
Aktuell sind noch wenige Materialien für den religionsbezogenen Bereich bei [ORCA.nrw](https://www.orca.nrw/) zu finden.
Das [ZOERR](https://www.oerbw.de/) ist ein an der Universitätsbibliothek Tübingen sowie weiteren Partnerhochschulen angesiedeltes Repositorium für OER in Baden-Württemberg. Es ermöglicht Nutzenden, Materialien für die Hochschullehre zur Nachnutzung und Weiterentwicklung bereitzustellen.
Über die Plattform können die eingestellten Materialien versioniert und in Kooperation bearbeitet werden. Vor Veröffentlichung der Materialien, werden sie redaktionell auf technische und rechtliche Eignung geprüft.
Über die Plattform können die eingestellten Materialien versioniert und in Kooperation bearbeitet werden. Die Materialien werden vor der Veröffentlichung redaktionell auf ihre technische und rechtliche Eignung geprüft.
Aktuell sind Materialien für die theologische Hochschullehre an dieser Stelle noch sehr rar gesät.
Das internationale OER-Repositorium [OER Commons](https://oercommons.org/) ist eine „public digital library of open educational resources“ [(siehe Homepage)](https://oercommons.org/). Hier können OER publiziert, recherchiert und kollaborativ weiterentwickelt werden. Thematische [Hubs](https://oercommons.org/hubs/) bündeln Materialien zu bestimmten Themen oder Fachbereichen und bieten kuratierte Einstiege, über die Lehrende OER finden und weiterentwickeln können.
Eine redaktionelle Qualitätsprüfung findet nicht statt. Vielmehr ist die Qualitätssicherung der Inhalte dezentral über die Verantwortung der einstellenden Institutionen und Autor:innen sowie über CommunityFunktionen wie Bewertungen und Kommentare organisiert.
Das Fach Religion wird bei [OER Commons](https://oercommons.org/) „Arts and Humanities“ zugewiesen und wird dort zusammen mit weiteren geisteswissenschaftlichen Disziplinen, häufig auch in Verbindung mit Philosophie, geführt. Die Auswahl dezidiert religiöser Bildungsmedien ist damit überschaubar.
Das Fach Religion ist bei [OER Commons](https://oercommons.org/) „Arts and Humanities“ zugewiesen und wird dort zusammen mit weiteren geisteswissenschaftlichen Disziplinen, z.B. mit Philosophie, geführt. Die Auswahl dezidiert religiöser Bildungsmedien ist damit überschaubar.
Die Plattform [MUNDO](https://mundo.schule) wird als offene Bildungsmediathek der Bundesländer betrieben und durch das [FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht](https://fwu.de) realisiert. Sie richtet sich an unterschiedliche Bildungsstufen vom Elementarbereich bis zur beruflichen Bildung und kombiniert repositoryartige und referatorische Funktionen: Materialien können sowohl hochgeladen als auch als externe Ressourcen vorgeschlagen werden. Eingereichte Materialien werden von der MUNDO-Redaktion geprüft und freigegeben, eine spezifische fachwissenschaftliche Begutachtung ist jedoch nicht ausgewiesen.
Für das Fach Religion ist die Auswahl derzeit überschaubar. Neben religionsbezogenen Materialien finden sich jedoch viele verwandte Inhalte aus Ethik und Philosophie.
@ -163,38 +163,42 @@ Auch [rpi-loccum](https://www.rpi-loccum.de/material) stellt über einen eigenen
Aktuell befindet sich die ehemalige Materialseite von [rpp-katholisch](https://www.rpp-katholisch.de/) im Aufbau zur neuen Projektseite [EDUKATH.DE](https://www.rpp-katholisch.de/), die zeitnah online gehen soll. Die Plattform stellt Materialien für die Gestaltung des Religionsunterrichts und die religiöse Bildungsarbeit zur Verfügung. Ein Teil der Materialien soll auch als OER bereitstehen. [EDUKATH.DE](https://www.rpp-katholisch.de/) zielt darüber hinaus auch darauf, Religionspädagog:innen untereinander und mit den religionspädagogischen und katechetischen Einrichtungen in den Diözesen zu vernetzen.
Die Liste ist nicht abgeschlossen. Verschiedene Materialpools und -guides von Landeskirchen und Diözesen sind dem OER-Gedanken wenig verpflichtet und werden hier nicht aufgezählt, ebenso kommerzielle Plattformen.
Die Auswahl der Plattformen ist exemplarisch und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ausgenommen sind u.a. Materialsammlungen und Portale von Landeskirchen und Diözesen, die bislang überwiegend nicht auf offenen Bildungsressourcen basieren, sowie kommerzielle Plattformen.
## 6. Fazit: Eine stärkere Vernetzung bestehender Infrastrukturen ist ein wichtiger nächster Schritt
Die Übersicht der OER-Plattformen macht deutlich, dass sich verschiedene Plattformtypen unterscheiden lassen, über die offene Bildungsmaterialien recherchiert und verbreitet werden können. Diese Plattformen verfolgen jeweils unterschiedliche Zielsetzungen und Formen der Qualitätssicherung. Für eine reflektierte Nutzung im pädagogischen Kontext ist es daher unerlässlich, die verschiedenen Plattformen und ihre Logiken zu kennen, um ihre Potenziale ebenso wie ihre Grenzen mitzudenken.
Die Übersicht der OER-Plattformen macht deutlich, dass sich verschiedene Plattformtypen unterscheiden lassen, über die offene Bildungsmaterialien recherchiert und verbreitet werden können. Diese Plattformen verfolgen jeweils unterschiedliche Zielsetzungen und Formen der Qualitätssicherung.
Für eine reflektierte Nutzung im pädagogischen Kontext ist es daher unerlässlich, die verschiedenen Plattformen und ihre Logiken zu kennen, um ihre Potenziale ebenso wie ihre Grenzen mitzudenken.
Die nähere Betrachtuung legt zugleich ein Strukturproblem der OER-Landschaft offen: Weniger der Mangel an Materialien stellt derzeit die größte Herausforderung dar, als vielmehr ihre schwierige Auffindbarkeit. Das Angebot an offenen Bildungsmaterialien ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, dennoch erscheint die Landschaft fragmentiert und vielen Lehrenden sowie Praktiker:innen sind die OER-Plattformen noch immer unbekannt.
Repositorien entstehen häufig dezentral an Hochschulen, in Bundesländern oder in projektförmigen Kontexten. Sie nutzen unterschiedliche Metadatenstandards und sind technisch nur bedingt interoperabel. Dadurch verbleiben viele offen lizenzierte Materialien in isolierten Silos und sind außerhalb ihres jeweiligen Ursprungsökosystems nur schwer auffindbar [(vgl. Otto/Kerres 2022)](https://www.frontiersin.org/journals/education/articles/10.3389/feduc.2022.866917/full).
Offenheit im lizenzrechtlichen Sinne garantiert noch keine strukturelle Offenheit im digitalen Raum. Plattformen sind keine neutralen Behälter für Bildungsmedien. Ihre technischen Strukturen und Benutzeroberflächen prägen mit, welche Materialien ausgespielt, auffindbar und sichtbar werden, wie sie kategorisiert sind und welche Formen der Nutzung nahegelegt werden [(vgl. Hofhues/Schütz 2025, S. 1114)](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-002). <!-- Diesen Absatz vielleich an den Anfang stellen, weil er gut das Problem beschreibt, um das es ja geht -->
Offenheit im lizenzrechtlichen Sinne garantiert noch keine strukturelle Offenheit im digitalen Raum. Plattformen sind keine neutralen Behälter für Bildungsmedien. Ihre technischen Strukturen und Benutzeroberflächen prägen mit, welche Materialien ausgespielt, auffindbar und sichtbar werden, wie sie kategorisiert sind und welche Formen der Nutzung nahegelegt werden [(vgl. Hofhues/Schütz 2025, S. 1114)](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-002).
Fehlende Schnittstellen oder uneinheitliche Metadaten können als Schließmechanismen wirken und die Reichweite der Materialien stark begrenzen, selbst dann, wenn diese formal frei zugänglich sind.
Für religionspädagogische Bildungsmaterialien zeigt sich darüber hinaus eine besonders heterogene Plattformlandschaft. Zwischen Repositorien und Referatorien, landeskirchlichen und diözesanen Mediatheken, inhaltlich spezialisierten Materialpools und hochschulbezogenen Suchmaschinen existieren unterschiedliche Metadatenformulare und Formen der Qualitätssicherung.
Für Nutzer:innen bedeutet dies, dass die Auswahl geeigneter OER weiterhin eine reflektierte Urteilskraft und didaktischen Einordnung für den jeweiligen Bildungszusammenhang erfordert. Orientierung können hierbei die im FOERBICO-Projekt entwickelten [Qualitätskriterien](https://oer.community/qualitaetskriterien-checkliste/) bieten.
Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass es nicht noch weiterer Plattformen bedarf, sondern dass die Weiterentwicklung der OER-Landschaft künftig in der stärkeren Vernetzung bestehender Infrastrukturen liegt. Gemeinsame Metadatenstandards und interoperable Schnittstellen könnten dazu beitragen, die Sichtbarkeit, Nachnutzbarkeit und langfristige Verfügbarkeit offener Bildungsmaterialien deutlich zu verbessern.
Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass es nicht noch weiterer Plattformen bedarf, sondern dass die Weiterentwicklung der OER-Landschaft künftig in der stärkeren Vernetzung bestehender Infrastrukturen liegt.
Gemeinsame Metadatenstandards und interoperable Schnittstellen könnten dazu beitragen, die Sichtbarkeit, Nachnutzbarkeit und langfristige Verfügbarkeit offener Bildungsmaterialien deutlich zu verbessern.
Einen solchen Ansatz verfolgt [Edufeed](https://news.rpi-virtuell.de/2025/10/01/edufeed-dezentral-offen-interoperabel/), eine am Comenius-Institut Münter entwickelte Infrastruktur auf Basis des offenen Nostr-Protokolls, die sich aktuell in der Pilotphase befindet.
Anders als klassische Repositorien oder Referatorien stellt Edufeed keine weitere Materialplattform bereit, sondern zielt darauf, bestehende OER-Angebote plattformübergreifend miteinander zu vernetzen. Qualität soll hier durch die kollaborative Weiterentwicklung und die Vernetzung bestehender Qualitätsstrukturen unterstützt werden. Edufeed verdeutlicht, wie interoperable Infrastrukturen dazu beitragen können, das Potenzial offener Bildungsressourcen auch für die religionspädagogische Praxis nachhaltiger auszuschöpfen.
Anders als klassische Repositorien oder Referatorien stellt Edufeed keine weitere Materialplattform bereit, sondern zielt darauf, bestehende OER-Angebote plattformübergreifend miteinander zu vernetzen.
Qualität soll hier durch die kollaborative Weiterentwicklung und die Vernetzung bestehender Qualitätsstrukturen unterstützt werden.
Edufeed zeigt exemplarisch, wie interoperable Infrastrukturen die Vernetzung, Auffindbarkeit und Weiterentwicklung offener Bildungsressourcen stärken und damit auch die religionspädagogische Praxis unterstützen können.
## Literatur
[Buntins, K., Daniel D., Klar, M., Rittberger, M., Kerres, M. (2024): Material teilen? Praktiken der Entwicklung und Nutzung digitaler Unterrichtsmaterialien von Lehrpersonen an Schulen in Deutschland. MedienPädagogik (Occasional Papers), S. 133. doi: 10.21240/mpaed/00/2024.01.10.X.](https://www.medienpaed.com/article/view/1768)
[Hofhues, S., Schütz, J. (2025): Plattformen für Bildung. Entwurf einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive auf den Band. In: Diess. (Hg.): Plattformen für Bildung, Bielefeld, S. 1122. doi:10.14361/9783839475164.](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-002)
[Hofhues, S., Schütz, J. (2025): Plattformen für Bildung. Entwurf einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive auf den Band. In: Diess. (Hg.): Plattformen für Bildung, Bielefeld, S. 1122. doi: 10.14361/9783839475164.](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-002)
[Leineweber, C., Hofhues, S., Lucke, U., Schütz, J. (2025): Plattform für Bildung? Chancen und Grenzen digitaler Technologien in pädagogischen Handlungsfeldern. In: Hofhues, S. & Schütz, J. (Hg.): Plattformen für Bildung, Bielefeld, 2336, doi:10.14361/9783839475164.](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-003#read-container)
[Leineweber, C., Hofhues, S., Lucke, U., Schütz, J. (2025): Plattform für Bildung? Chancen und Grenzen digitaler Technologien in pädagogischen Handlungsfeldern. In: Hofhues, S. & Schütz, J. (Hg.): Plattformen für Bildung, Bielefeld, S. 2336, doi: 10.14361/9783839475164.](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-003#read-container)
[Otto, D./ Kerres, M. (2022).Increasing Sustainability in Open Learning: Prospects of a Distributed Learning Ecosystem for Open Educational Resources. Front. Educ. 7:866917, S. 1-11. doi: 10.3389/feduc.2022.866917](https://www.frontiersin.org/journals/education/articles/10.3389/feduc.2022.866917/full).
[Otto, D./ Kerres, M. (2022): Increasing Sustainability in Open Learning: Prospects of a Distributed Learning Ecosystem for Open Educational Resources. Front. Educ. 7:866917, S. 111. doi: 10.3389/feduc.2022.866917.](https://www.frontiersin.org/journals/education/articles/10.3389/feduc.2022.866917/full).
[Richter, C., Allert, H. (2025): Plattformisierung und die Modellierung von Bildungsprozessen. In: Hofhues, S., Schütz, J.: Plattformen für Bildun, Bielefeld, S. 323340. doi: 10.14361/9783839475164-022](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-022)
[Richter, C., Allert, H. (2025): Plattformisierung und die Modellierung von Bildungsprozessen. In: Hofhues, S. & Schütz, J. (Hg.): Plattformen für Bildung, Bielefeld, S. 323340. doi: 10.14361/9783839475164-022.](https://www.transcript-open.de/doi/10.14361/9783839475164-022)
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