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# "Warum Open Education zu generativer KI-Bildung wird" - David Wiley
Zusammenfassung zum [Vortrag von Dr. David Wiley mit dem Titel „Warum Open Education zu generativer KI-Bildung wird“](https://www.youtube.com/watch?v=WpcE7ihlUDo), gehalten an der University of Regina im September 2024. Wileys Hauptargument ist, dass generative KI die optimale Strategie zur Demokratisierung von Bildungsressourcen darstellt und dass Open Education sich auf generative KI-Modelle konzentrieren sollte. **Doch die eigentlichen Fragen zur Qualität und den Anforderungen an die Community bleiben in der Tiefe unerwähnt.**
## Hauptthemen des Vortrags:
1. **Ursprünge und Ziele der Open-Education-Bewegung**: Wiley zeichnet die Geschichte der Open-Education-Bewegung nach, von ihren Anfängen im Jahr 1998 bis heute. Er betont, dass das Hauptziel der Bewegung immer darin bestand, den Zugang zu Bildungsmöglichkeiten zu verbessern, und dass die Strategie zur Erreichung dieses Ziels in der Bereitstellung von Open Educational Resources (OER) bestand.
2. **Die aufkommende Technologie der generativen KI**: Wiley argumentiert, dass generative KI die leistungsstärkste neue Technologie ist und dass sie das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir über OER denken, zu revolutionieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen OER, die individuell erstellt werden, können generative KI-Modelle auf Anfrage neue Bildungsressourcen erstellen.
3. **Der Übergang von traditionellen OER zu generativen OER**: Wiley führt den Begriff „generative OER“ ein und definiert ihn als „offentlich lizenzierte Prompts und Modellgewichte“, die verwendet werden können, um andere OER mit generativer KI zu erstellen. **Doch die Problematik der Lizenzierung wird hier nur am Rande erwähnt, obwohl sie gerade im Bereich der Open Education Culture von entscheidender Bedeutung ist.**
4. **Vorteile und Herausforderungen generativer KI für die Bildung**: Wiley räumt ein, dass es Bedenken hinsichtlich der Qualität, Nachhaltigkeit und Ethik generativer KI gibt. Er argumentiert jedoch, dass diese Herausforderungen angegangen werden können und dass die potenziellen Vorteile generativer KI für die Bildung zu groß sind, um sie zu ignorieren. **Allerdings bleibt die Frage offen, wie diese Qualitätsansprüche in Bezug auf generierte Inhalte tatsächlich gesichert werden können.**
5. **Auswirkungen auf die Pädagogik**: Wiley geht davon aus, dass generative KI die Pädagogik verändern wird, indem sie Lehrenden und Lernenden neue Möglichkeiten bietet. Er fordert die Lehrkräfte auf, die Möglichkeiten der generativen KI zu erkunden und neue pädagogische Ansätze zu entwickeln, die diese neue Technologie nutzen.
**Wir stellen uns jedoch die Frage, welche Rolle die Community hier spielt? Wird der Einsatz von KI gar zur "Flucht" vor Community und menschlicher Interaktion, da Assistenten die Arbeit übernehmen?**
## Wichtigste Ideen und Fakten:
* Traditionelle OER werden oft von Hand gefertigt, was zeitaufwändig und ressourcenintensiv sein kann. Generative KI kann diesen Prozess automatisieren und es Lehrenden ermöglichen, auf Anfrage qualitativ hochwertige Bildungsressourcen zu erstellen.
* Generative KI kann verwendet werden, um OER anzupassen, um sie für verschiedene Lernende und -kontexte relevant zu machen, z. B. durch Übersetzung in andere Sprachen oder Anpassung des Lesensniveaus.
* Offene Modellgewichte sind entscheidend, um sicherzustellen, dass generative KI-Modelle für Bildungszwecke angepasst und verbessert werden können.
* Generative KI wirft zwar ethische Bedenken auf, aber diese Bedenken können durch die Priorisierung offener Lizenzen und die Förderung transparenter und verantwortungsvoller Entwicklungspraktiken angegangen werden.
**Allerdings bleibt die Frage der ästhetischen Qualität ungelöst. Die fehlende Tiefe in KI-generierten Bildern im Vergleich zu fachdidaktisch verantworteten visuellen Materialien fällt vielen Lehrkräften sofort auf.**
## Zitate:
> „Ich glaube, dass wir uns von einem Informationszeitalter, in dem es bei der wichtigsten neuen Ressource darum ging, Kopien zu erstellen und diese Kopien zu verbreiten, in ein generatives Zeitalter bewegen, in dem die wichtigste neue Technologie neue Ressourcen auf Anfrage erstellen kann.“
> „Wenn unser Problem der ungleiche Zugang zu Bildungsmöglichkeiten ist ... dann hat generative KI das Potenzial, den Zugang zu weitaus mehr Ressourcen zu weitaus mehr Themen in weitaus mehr Sprachen in weitaus mehr Formaten zu ermöglichen, als dies der aktuelle OER-Ansatz zulässt.“
**Aber was bedeutet das für die tiefere ästhetische und didaktische Qualität der generierten Inhalte?**
## Handlungsaufforderung:
Wiley fordert die Open-Education-Community auf, generative KI anzunehmen und die Möglichkeiten dieser neuen Technologie zur Demokratisierung des Zugangs zu Bildungsmöglichkeiten zu erkunden. Er betont, wie wichtig es ist, offene Lizenzen, transparente Entwicklungspraktiken und die Entwicklung neuer pädagogischer Ansätze zu priorisieren, um das transformative Potenzial generativer KI voll auszuschöpfen.
**Die spezifische Rolle der Community wird jedoch nicht klar definiert. Was passiert, wenn die KI viele der Aufgaben übernimmt, die traditionell von der Community erfüllt wurden und was bedeutet dies für das Beziehungsgeschehen einer Lerngemeinschaft?**
## Takeaways: Generative AI vs. OER: Effektivität und die Zukunft der OEP
Generative KI ist potenziell effektiver als traditionelle OER, um den Zugang zu Bildung zu verbessern, da sie einige der Einschränkungen von OER überwindet und neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Lernprozessen bietet.
**Doch was bleibt von der Rolle der Community, die in der Open Education immer eine zentrale Rolle gespielt hat?**
Hier sind einige Punkte, die im Vortrag von David Wiley hervorgehoben werden:
* **Erstellung von Ressourcen**: Während traditionelle OER von Menschen erstellt werden müssen, kann generative KI auf Anfrage neue Ressourcen zu spezifischen Themen, für bestimmte Lerngruppen und in verschiedenen Formaten und Sprachen erstellen.
* **Überwindung von Barrieren**: Traditionelle OER unterliegen immer noch einem gewissen Grad an "Glück", um das richtige Material zu finden, und erfordern oft zusätzliche Fähigkeiten, um sie anzupassen. Generative KI kann diese Barrieren überwinden, indem sie die Ressourcenerstellung vereinfacht und personalisierte Anpassung ermöglicht.
* **Effektivität und Skalierbarkeit**: Generative KI kann den Zeit- und Ressourcenaufwand für die Erstellung von Lernmaterialien drastisch reduzieren, was zu einer größeren Verfügbarkeit und Aktualität von OER führen kann. **Doch ist die Qualität der generierten Inhalte wirklich ausreichend, um den didaktischen Ansprüchen gerecht zu werden?**
* **Neue pädagogische Möglichkeiten**: Die Integration von generativer KI in den Bildungsbereich ermöglicht neue Formen des Lernens, wie z. B. die Simulation von synchronen Kollaborationsaktivitäten in asynchronen Online-Kursen.
Allerdings gibt es auch Herausforderungen und Bedenken hinsichtlich generativer KI:
* **Fragen der Qualität und Genauigkeit**: Genau wie bei frühen OER gibt es Bedenken hinsichtlich der Richtigkeit und Zuverlässigkeit von generativer KI, insbesondere im Hinblick auf "Halluzinationen" oder Verzerrungen in den generierten Inhalten.
* **Nachhaltigkeit**: Die enormen Rechenressourcen, die für Training und Betrieb von generativen KI-Modellen benötigt werden, werfen Fragen nach der ökologischen und finanziellen Nachhaltigkeit auf.
**Trotz dieser Herausforderungen betont Wiley, dass generative KI ein vielversprechendes Werkzeug ist, um den Zugang zu Bildung zu verbessern.**
* **Open-Source-Modelle und -Prompts**: Die Entwicklung und gemeinsame Nutzung von Open-Source-Modellen und -Prompts ermöglicht die Anpassung und Lokalisierung von generativer KI für verschiedene Bildungskontexte und -bedürfnisse.
* **Lokale Ausführung**: Die Möglichkeit, kleinere, angepasste Modelle lokal auf Laptops oder Smartphones auszuführen, kann den Datenschutz verbessern, den Energieverbrauch senken und den Zugang in Regionen mit eingeschränkter Internetverbindung ermöglichen.
Eine Frage bleibt weiterhin offen:
**Wird die Rolle von Communities in der Open Education wirklich gestärkt oder entwertet?**

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# FOERBICO: Förderung offener Bildungspraktiken in religionsbezogenen Communities
Open Educational Resources (OER) bieten als frei verfügbare Lehr- und Lernmaterialien die Möglichkeit, aktuelle Themen schnell und qualitativ hochwertig in Bildungskontexte wie Elementarbereich, Schule und Hochschule einzubringen. Das Projekt FOERBICO hat sich zum Ziel gesetzt, Communities of Practice zu stärken, ihre Vernetzung zu fördern und ihre nachhaltige Entwicklung zu verankern. FOERBICO ist ein Verbundprojekt des Comenius-Instituts Münster, der
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Goethe-Universität Frankfurt. Das Projekt wird von Mai 2024 bis Ende April 2027 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der OER-Strategie (https://www.oer-strategie.de/) des Bundes gefördert.
-> Man könnte auch überlegen einen Projektinfokasten mit Projektlaufzeit, Logos der Verbundpartner, Förderkennzeichen etc. zu machen! Ja das fände ich am Besten
*Raus aus den Bubbles*
-> Verweis zu Blogbeitrag + Video (in Planung)
Aktuell werden bereits freie Bildungsmaterialien im Kontext Religion entwickelt und veröffentlicht, etwa auf Plattformen wie wirlernenonline.de, im Materialpool von rpi-virtuell.de, unter relilab.org u.v.m. Dennoch bleiben sie vielfach auf den jeweiligen Seiten und in den entsprechenden Nutzerkreisen isoliert und sind dadurch wenig verbreitet. Auch gibt es keine gemeinsamen Qualitätskriterien oder Metdadatenstandards (= weiterführende Daten über Dokumente wie z.B. Autor, Erstellungs- und Änderungsdatum, Veröffentlichungslizenz, Schlagwörter usw.), wodurch die Anschlussfähigkeit und eine weitreichende Verbreitung der wertvollen Materialien meist nicht gegeben ist. Das vorhandene Wissen bleibt oft innerhalb der jeweiligen Netzwerke und Communities, sodass Ressourcen oft ineffizient genutzt und Materialien immer wieder neu erstellt statt überarbeitet und weitergenutzt werden.
*Ziele und Vision*
Das Projekt FOERBICO zielt darauf ab, religionsbezogene Netzwerke und Communities im Bereich Open Educational Resources (OER) zu vernetzen und den Austausch untereinander zu stärken. Durch Offenheit, Kollaboration und freien Zugang zu Bildungsmaterialien sollen Transparenz und Nachvollziehbarkeit ermöglicht werden. Zusätzlich fördert das Teilen und Weiterbearbeiten der Bildungsressourcen sowie die Festlegung gemeinsamer Qualitäts- und Metadatenstandards die Qualitätsentwicklung. Durch eine Bedarfsanalyse und empirischer Begleitforschung werden Potentiale und Herausforderungen von offenen Bildungspraktiken in der religionsbezogenen Bildung ermittelt und auf deren Basis Fort- und Weiterbildungsangebote zu OER und OEP (= Open Eduacational Practices) entwickelt. Dadurch werden Lehrkräfte, Bildungsverantwortliche und alle Interessierten bei der Erstellung von OER und der Umsetzung offener Bildungspraktiken unterstützt und gestärkt. Durch den Austausch von Materialien und Erfahrungen soll die Qualität der Bildung nachhaltig verbessert und der Zugang zu freien Bildungsmaterialien erleichtert werden. Ein zentrales Anliegen ist es, die Akzeptanz und Nutzung von OER in unterschiedlichen Bildungskontexten zu erhöhen und nachhaltige Netzwerkverknüpfungen in Form einer "Community of Communities (CoC)" aufzubauen. Durch die Implementierung eines gemeinsamen, verknüpften Redaktionssystems sollen Aktivitäten innerhalb der einzelnen Netzwerke für andere sichtbar und anschlussfähig gemacht werden.
*Bisherige Schritte*
Zunächst mussten wir als interdisziplinäres Team zusammenfinden. Da einige offene Stellen nicht direkt zu Projektbeginn besetzt werden konnten, mussten einige Prozesse nach hinten verschoben werden. Nun ist das Team aber mit Jörg Loher (Projektkoordination & Community-Management), Gina Buchwald-Chassée (Öffentlichkeitsarbeit & Community-Management), Ludger Sicking (Informatiker) vom Comenius-Institut, Dr. Laura Mößle als wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Viera Pirker an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt sowie Phillip Angelina als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr. Manfred Pirner am Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des evangelischen Religionsunterrichts / Forschungsstelle für Öffentliche Religionspädagogik komplett.
Das Projekt wurde bereits in verschiedenen Kontexten, z.B. bei der Runden Tisch Fortbildung in Wismar, beim OERcamp in Hamburg sowie in universitären Veranstaltungen und wissenschaftlichen Tagungen vorgestellt. Neben der Teilnahme an Veranstaltungen, wie dem IT/OER-Sommercamp von it´s jointly (https://its.jointly.info/), Fachtagen wie dem OER-Fachtag von ORCA.nrw (https://www.orca.nrw/) oder verschiedenen Konferenzen, um aktuelle Entwicklungen und Best Practices im Bereich OER und OEP kennenzulernen, versuchen wir durch den direkten Dialog zu unterschiedlichen religions- und/oder OER-bezogenen Akteuren herzustellen und Einblicke in deren Netzwerkarbeit und Bildungspraktiken zu gewinnen. Hierzu zählen bspw. das Durchführen von Workshops bei der GwR (https://gwr.education) und AKRK (https://www.akrk.eu), um die Bedarfe in der wissenschaftlichen Religionspädagogik mit Blick auf OER kennenzulernen. Darüber hinaus finden im Rahmen der Begleitforschung bereits erste Interviews und Erfahrunfsgespräche mit Leitungspersonen verschiedener Communities wie narrt (narrt.de), schule-evangelisch-digital (schule-evangelisch-digital.de) oder RELImentar (relimentar.de) statt, um herauszufinden, wie die Netzwerke funktionieren, welche Unterstützung in Bezug auf mehr Öffnung bräuchten und welche Chancen und Risiken sie bei offenen Bildungspraktiken und frei verfügbaren Materialien sehen.
*Anmerkung*: Ich würde die Communities jetzt erstmal nicht Nennen Vorschlag: Aktuell finden im Rahmen der Begleitforschung bereits erste Interviews und Erfahrunfsgespräche mit Leitungspersonen verschiedener Communities statt, um...
In der "Matrix" (https://matrix.org/) wurde bereits ein Open Space zum offenen Austausch eingerichtet sowie themenzentrierte Unterräume wie z.B. OER + Rechtsfragen oder OER + Inklusion, OER + KI usw. Diese sollen die Kommunikation und Diskussion zu Fragen und Erfahrungen aus den Communities fördern. Allerdings erfordert die Teilnahme (z. B. über den Matrix-Client "Element" (https://element.io/) eine Anmeldung bzw. Registrierung bei rpi-virtuell.
Um die Openess-Strategie auch auf uns selbst anzuwenden und konsequent umzusetzen haben wir uns für Git-basiertes Arbeiten entschieden. Git kommt aus der Softwareentwicklung und erlaubt mehreren Personen an einem Projekt bzw. Dokument zu arbeiten. Die Änderungen können nachverfolgt, rückgängig gemacht, anderen zur Verfügung gestellt und auch Rückmeldungen von anderen eingeholt werden. Im Rahmen eines Git-Studientages haben wir das Arbeiten in Git sowie die Erstellung und Nutzung von Markdown-Dokumenten als unabhängigem Textformat erprobt. In E-Learning-Tutorials wollen wir das Arbeiten mit der zunächst sehr technisch wirkenden Software Git auch anderen Interessierten ermöglichen und Zugangsbarrieren abbauen.
Darüber hinaus wurde die Projektwebseite https://oer.community/ erstellt, um über das geplante Vorhaben zu informieren. Da wir Offenheit proklamieren und uns diese auch von anderen wünschen, haben wir entschieden, eine Kultur der Offenheit auch auf uns selbst anwenden. Im Rahmen des Projektes versuchen wir durch "Working-out-loud" im Blog unter https://oer.community/blog/ Arbeitsprozesse und das bisherige Geschehen transparent zu machen. Die Blogbeiträge dürfen gerne geteilt und weiterverbreitet werden.
*Ausblick*
Das große Ziel bleibt der Aufbau einer Community of Communities. Dazu soll unter oer.community ein Community-Hub entstehen, der den Austausch und die Partizipation verschiedener Netzwerkakteure ermöglicht. Das Team von FOERBICO versucht als eine Art "Broker" Netzwerke, Institutionen und Personen zusammenzuführen und bei ihren Anliegen zu unterstützen. Ziel ist die Schaffung einer lebendigen Online-Community, in der Mitglieder Ideen und Materialien teilen, Feedback geben und voneinander lernen. Diese Interaktivität trägt wesentlich dazu bei, das Bewusstsein für OER zu stärken und die Bereitschaft zur Nutzung offener Materialien zu erhöhen.
Zukünftig plant die OER-Community, ihre Angebote weiter auszubauen und neue Formate zur Unterstützung von Lehrkräften und Lernenden zu entwickeln. Geplant sind unter anderem spezialisierte Schulungen, um gezielt auf die Bedürfnisse verschiedener Bildungsstufen einzugehen. Langfristig soll die Plattform eine zentrale Anlaufstelle für OER im Kontext Religion in Deutschland werden und perspektivisch auch international vernetzen. Dabei setzen wir auf Kollaboration, Offenheit und die gemeinsame Entwicklung von Wissen, um die Bildungslandschaft positiv zu gestalten und den Zugang zu qualitativ hochwertigen Bildungsmaterialien zu verbessern.
Weitere Informationen unter https://oer.community/