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@ -184,13 +184,50 @@ Welche Hoffnungen und Erwartungen verbinden Sie mit unserem Projekt (das auf die
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### Communities
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rpi-virtuell (2):
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relilab (3):
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RELImentar (2):
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narrt (1):
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reliGlobal (3):
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schule-evangelisch-digital (2):
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DiskursLab (1):
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Die verschiedenen Communities unserer Interview-Studie werden im folgenden Abschnitt kurz vorgestellt. Die Texte bestehen aus Zusammenfassungen der Websiten und einzelnen Aspekten aus den Interviews.
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[rpi-virtuell](https://rpi-virtuell.de/) (2):
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Ist als religionspädagogischer Akteur seit Anfang der 2000er Teil der digitalen Bildung und Fortbildung tätig. Das rpi ist Teil der deutschen OER-Bewegung von Beginn an.
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Als aktive Community hat sie sich in andere Communities disseminiert und bietet die technische Infrastruktur und Expertise für andere Communities im religionspädagogischen Bereich.
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Materialpool: Das rpi hosted einen Materialpool auf dem online Material für den elementar Bereich, den schulischen und außerschulischen Bereich zu finden ist.
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[relilab](https://relilab.org/) (3):
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Das relilab ist eine Community, die religionsbezogene Bildung ermöglicht. Dabei ist sie heterarchisch strukturiert und lädt alle Menschen zum teilnehmen ein. Als Community wird selbstgesteuertes Lernen unterstützt und die Erstellung sowie Verbreitung freier Bildungsmaterialien. Ein wichtiger Baustein der Community sind die Fortbildungen, welche vom relilab selbst oder von externen Anbietern über das relilab-Zoom stattfinden.
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Gegründet: 2020 aus dem #relichat auf Twitter, als eigenständige Community.
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Fortbildungen: Das relilab bietet Mini-Onlinefortbildungen an und ist auch eine Plattform auf der andere Fortbildungsinstitute ihre Fortbildungen zu bewerben und stellt den eigenen Zoomraum zur Verfügung.
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[RELImentar](https://relimentar.de/) (2):
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RELImentar ist eine Community, die religionsbezogene Bildung im Elementar- und Primarbereich stärkt. Auf ihrer Website steht:
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> RELImentar ist das religionspädagogisches Portal für alle, die mit Kindern in Krippe, Kita und Hort tätig sind.
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RELImentar stellt einen qualitätsgeprüften Materialpool mit Praxismaterialien bereit. Die Materialien sind offen lizenziert und mit Metadaten wie beispielsweise Autor:innenschaft und Zielgruppe ausgewiesen.
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Gegründet: Die Internetseite wurde Ende 2018 Anfang 2019 aufgesetzt.
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Cafés: Ein zentraler Baustein sind die RELImentar-Cafés. Die Cafés sind ein Raum für Fachimpulse, kollegialen Austausch und die gemeinsame Arbeit am Material. Die Teilnehmenden können nicht nur ausgewähltes Material für sich erschließen, sondern auch selbst Hand anlegen.
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[narrt](https://narrt.de/) (1):
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> narrt vernetzt Menschen, die sich selbstreflexiv mit der Verstrickung von Religionspädagogik und Theologie in antisemitische und rassistische Verhältnisse auseinandersetzen. Wir wissen, dass dies ein ständiger Prozess ist, der auch Rückschläge kennt. Wir wollen dennoch gemeinsam nach alternativen Denkweisen, Handlungsformen und Materialien suchen, die sich der Aufgabe stellen, Antisemitismus und Rassismus in Kirche und Gesellschaft abzubauen.
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Das Netzwerk narrt ist ein Kooperationsprojekt der Evangelischen Akademie zu Berlin, dem ComeniusInstitut in Münster und dem Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Vernetzung und Aufklärung steht im Zentrum der Arbeit von narrt. Eine Kernaufgabe ist die Begleitung von schulischen Bildungsbereichen. Personen aus dem narrt Netzwerk erstellen OER und erarbeiten diese im Sinne von OEP in Projekten auch mit Schüler:innen.
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Gegründet: 2016
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Cafés: Die Cafés sind der Ort an dem Interssierte und Mitglieder sich über aktuelle Fragen im Bereich der antisemitismus- und rassismuskritische austauschen. Die Cafés bieten den Raum um Fragen zu stellen, Gedanken auszutauschen, aber auch über kirchenpolitische Themen zu reden.
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[reliGlobal](https://religlobal.org/) (3):
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> reliGlobal ist die gemeinsame Fachstelle der ALPIKA, in der das Team aus fünf Mitarbeitenden aus fünf Instituten seit dem 01.09.2023 das Ziel verfolgt, Globales Lernen im Religionsunterricht zu verankern. Kern der Arbeit ist die Entwicklung von innovativen Unterrichtsvorhaben und von darauf aufbauenden Fortbildungen, die trotz der Unterschiede zwischen den Bundesländern passgenau an die Standards der jeweiligen Kernlehrpläne ausgerichtet sind. Denn Lehrkräfte sollen die OER-lizensierten Inhalte möglichst unmittelbar verwenden und in ihren Unterrichtsalltag integrieren können.
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Das Projekt wird Gefördert von Brot für die Welt. reliGlobal legt den Fokus auf die Erstellung und Verbreitung von OER. Diese werden modularisiert und in verschiedenen Dateiformaten veröffentlicht.
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Gegründet: 2023
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Arbeitsmethode: Ist die Scrum-Methode in denen Materialien in 6 Wochensprints erstellt und in einer zweiten Phase überarbeiten werden.
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[schule-evangelisch-digita](https://schule-evangelisch-digital.de/) (2):
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Die Community schule-evangelisch-digital wurde gegründet um Lehrkräft in evangelischen Schulen deutschlandweit zu vernetzen. Das Projekt wird vom Comenius-Institut, rpi-Virtuell sowie der Barbara-Schadeberg-Stiftung getragen und gefördert. Neben der Vernetzung und des Austausches soll über diese Community Schulentwicklung vorangetrieben werden. Dabei sind die monatlichen Austauschrunden eine Möglichkeit, dass sich Lehrkräfte gegenseitig Impulse und Inspiration geben können.
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[DiskursLab](https://www.eaberlin.de/themen/projekte/diskurslab/) (1):
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Das Diskurslab ist eine Laborumgebung der Evangelischen Akademie zu Berlin mit innovativen Formaten für Theologie und Religionspädagogik. Dabei handelt es sich hierbei nicht um eine klassische OER Community. Das Interview fand trotzdem statt, da das DiskursLab sich bei dem Versuch einer Community-Gründung vor vielen Herausforderungen stand.
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### Auswertungsmethode: inhaltlich-strukturierende Inahltsanalyse nach Kuckartz
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Die qualitative Inhaltsanalyse ermöglicht „die systematische und methodisch kontrollierte wissenschaftliche Analyse von Texten, Bildern, Filmen und anderen Inhalten von Kommunikation“ (Kuckartz & Rädler, 2024, S. 39). Ein Vorteil der von Kuckartz entwickelten Variante der inhaltlich-strukturierenden Inhaltsanalyse ist, dass sie recht flexibel ein deduktives (z.B. an den Leitfragen orientiertes) mit einem induktiven (aus dem Interviewmaterial heraus entwickelndes) Vorgehen bei der Kategorienbildung reflektiert zu verbinden erlaubt.
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@ -236,7 +273,10 @@ flowchart TD
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S --> W(Community Management</br>Asynchorne Workflows</br>Anpassung der Rechtskonlage</br>)
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```
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Dies Flowchart zeigt zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse aus der Interviewbefragung im Hinblick auf die vier Forschungsfragen. Hervorzuheben ist, dass die Aspekte von Unwissenheit über OER, besonders im Bezug auf rechtliche Fragen, sowie die Primärstellung des Teilens über der korrekten Lizenzierung sowie das Fehlen von Qualitätskriterien im religionspädagogischen Bereich, führte zu der Entwicklung von Qualitätskriterien. [ZITAT noch EINARBEITEN]
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Dies Flowchart zeigt zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse aus der Interviewbefragung im Hinblick auf die vier Forschungsfragen. Hervorzuheben ist, dass die Aspekte von Unwissenheit über OER, besonders im Bezug auf rechtliche Fragen, sowie die Primärstellung des Teilens über der korrekten Lizenzierung sowie das Fehlen von Qualitätskriterien im religionspädagogischen Bereich, führte zu der Entwicklung von Qualitätskriterien.
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> Und dann wäre das ja auch wieder eine Aufgabe von FOERBICO, denke ich, dass man einerseits die Didaktik sich erschließen kann, die Pädagogik und einen Praxisentwurf, der bestimmte Kriterien transparent macht, die dann ich wieder übertragen kann in mein eigenes Handling und sagen kann, so und so ist gerade der Sachstand, die und die Erfahrungen, die und die Erkenntnisse kann ich anwenden. (Interview_01, Pos. 79)
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Zudem wurden in den Interviews wenige konkreten religionspädagogischen Kriterien von den befragten Personen genannt.
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Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die gelebte Praxis von Community-Treffen sehr divergierend ist. Unter dem Code "Fortbildungen" lassen sich einerseits klassische Online-Fortbildungen finden, in denen entweder thematisch- oder an einem Material etwas beigebracht werden soll. Dann gibt es Communitytreffen, die ein Café oder Werkstattformat haben, in denen sich entweder über aktuelle Themen ausgetauscht wird oder an konkreten OER-Materialien, die Personen einbringen oder aus dem Materialpool entnommen werden, gemeinsam gearbeitet wird.
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OEP ist in der theoretischen Reflexion vielen aktiven Community-Mitgliedern nicht bekannt. Diese offenen Praktiken werden in allen Communities gelebt. Um auf diese Diskrepanz aufmerksam zu machen, gibt es den Code *OEP im Tun*, um zu zeigen, dass OEP stattfindet, trotz der fehlenden Reflexion darüber.
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@ -246,10 +286,21 @@ Offene Bildungsmaterialien (OER) eröffnen zentrale Chancen für Lern- und Lehrs
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Während allgemeine OER-Qualitätsmodelle zentrale Standards formulieren und insgesamt eine wertvolle Orientierung bieten, berücksichtigen sie natürlich keine fachspezifischen Besonderheiten religiöser Bildungsprozesse. Hier haben wir mit dem FOERBICO-Projekt angesetzt und praxisnahe, wissenschaftlich fundierte und community-orientierte Qualitätskriterien entwickelt, die für den schulischen, hochschulischen und außerschulischen religionspädagogischen Kontext konzipiert wurden.
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```mermaid
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flowchart TD
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A[OER-Qualität]
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A --> D[Rechtliche </br> Qualitätskriterien]
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A --> E[Technische</br>Qualitätskriterien ]
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A --> F[Pädagogisch-</br>didaktische</br>Qualitätskriterien]
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A --> B[Religionspädagogische</br>Qualitätskriterien]
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*Abbildung 1: Vier Dimensionen der OER-Qualität*
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#### Die FOERBICO-Handreichung – Entstehung & Zielsetzung
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Die Qualitätskriterien entstanden in einem mehrstufigen, iterativen Prozess:
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- Analyse bestehender Qualitätssicherungsmodelle in OER-Communities
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Hier bei waren wichtige Ergebnisse aus verschiedenen Interviews wichtig. Beispielsweise hat RELImentar einen eigenen Kriterienkatalog. [Link einfügen] [Zitat aus dem Interview]
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Hier bei waren wichtige Ergebnisse aus verschiedenen Interviews wichtig. Beispielsweise hat RELImentar einen eigenen [Kriterienkatalog](https://relimentar.de/qualitaetskriterien-2025/).
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- Abgleich mit zentralen religionspädagogischen Forschungsdiskursen zu guter Qualität religiöser Bildung
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Hierbei wurde auf wissenschaftliche Standardlehrwerke in der religionspädagogischen und didaktischen Ausbildung zurückgegriffen. Diese wurden zusammengefasst und für Checklisten aufbereitet (siehe [Qualitätskriterien-Checkliste](https://oer.community/qualitaetskriterien-checkliste/)).
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Wichtig war bei der Erstellung:
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@ -279,4 +330,21 @@ RELImentar bietet auch ein Café an, welches aber eher als "kleine Online-Werkst
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Das besuchte reliGlobal Community-Treffen war geprägt von Impulsvorträgen.
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#### Erste Erkenntnisse
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Onlinefortbildungen bieten viele Möglichkeiten haben jedoch ihre Grenzen. Sie bieten durch ihren niederschwelligen Zugang sowie ihre zeitliche Kürze von 60-90 Minuten die Möglichkeit, dass Praktiker:innen teilnehmen ohne einen Tag an der Schule bzw. der Kita aufzugeben. In diesen Formaten können Praxismaterialien durchgesprochen werden, sodass diese am Folgetag sofort angewendet werden. Zudem vernetzen sie Menschen überregional und innerhalb des Austausches können spannende Synergie-Effekte entstehen. Es ist aber auch wichtig festzuhalten, dass eine tiefergehende Beschäftigung mit den Fortbildungsthemen in der jeweiligen Eigenverantwortung der Teilnehmenden liegt. Technische Schwierigkeiten oder Unkenntnis von Vortragenden oder auch Teilnehmenden können mehr Raum einnehmen, als der Inhalt. Die Break-Out-Sessions können sehr produktiv sein, jedoch verlangt dies Eigeninitiative der Teilnehmenden. [Stichwort: Berieseln] Es ist auch schwierig zu erfahren, ob und wie die langfristige Wirkung der Besuche sich auswirken (Siehe Schweitzer et. al. 2026[LINK]).
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Onlinefortbildungen bieten viele Möglichkeiten haben jedoch ihre Grenzen. Sie bieten durch ihren niederschwelligen Zugang sowie ihre zeitliche Kürze von 60-90 Minuten die Möglichkeit, dass Praktiker:innen teilnehmen ohne einen Tag an der Schule bzw. der Kita aufzugeben. In diesen Formaten können Praxismaterialien durchgesprochen werden, sodass diese am Folgetag sofort angewendet werden. Dies wurde auch von einer interviewten Person als ein Anspruch für die eigenen Fortbildungen angegeben.
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> Drittens, es sollte ein Output haben, den man möglichst am nächsten Tag direkt mit im Unterricht sein muss. Warum sollte ich meinen Kollegen Zeit stehlen, wenn ich die einfach zuschwalle mit irgendwas, was sie nicht brauchen und es nicht anmelden können? Und ich habe tatsächlich aus den Fortbildungen, die wir haben, habe ich auch teilweise abends dann die Rückmeldung, geil, ich habe das jetzt vorbereitet, ich kann das direkt morgen mit meinen Schülern machen. Aber wenn das nicht der Fall ist, dann weiß ich, ich habe scheiß Arbeit gemacht (Interview_08, Pos. 36).
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Die Onlinefortbildung erlauben eine überregionale Vernetzung und durch den Austausch können Synergie-Effekte entstehen. Es ist aber auch wichtig festzuhalten, dass eine tiefergehende Beschäftigung mit den Fortbildungsthemen in der jeweiligen Eigenverantwortung der Teilnehmenden liegt. Technische Schwierigkeiten oder Unkenntnis von Vortragenden oder auch Teilnehmenden können mehr Raum einnehmen, als der Inhalt. Die Break-Out-Sessions können sehr produktiv sein, jedoch verlangt dies Eigeninitiative der Teilnehmenden. [Stichwort: Berieseln] Es ist auch schwierig zu erfahren, ob und wie die langfristige Wirkung der Besuche sich auswirken (Siehe Schweitzer et. al. 2025 [LINK]).
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Wichtige Erkenntnisse aus der Teilnehmenden Beobachtung sowie den Interviews.
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##### Rollenverteilung
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Alle besuchten Fortbildungen werden von mehreren Personen gestaltet. Meist hat eine Person die Moderation übernommen und den Chat in Zoom im Auge behalten. Die Beobachtung des Chat konnte in gewissen Fällen auch eine weitere Person übernehmen. Währenddessen hat eine Person sich um den Vortrag bzw. um die Impulse gehalten. Diese Rollenverteilung war ja nach didaktischen Konzept starr oder fluide. Fortbildungen die in der Form einer Onlinefortbildung stattfanden, waren dahingehend starr. Fortbildungen welche eher auf Partipation aufgebaut waren, oder mit mehreren Redner:innen, hatten meist einen Rollenwechsel mit integriert.
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Die Rollenverteilung hat den Vorteil, dass wenn eine teilnehmende Person technische Probleme hat, wie z. B. einen Wechsel in den Break-Out Raum nicht schafft, sich nicht die Vortragende Person darum kümmern muss. Zudem hilft eine Moderation im Sinne einer didaktischen Rahmung in die Fortbildung und während der verschiedenen Phasen der Fortbildung zu führen.
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Es ist aber essentiell, dass die Verteilung klar besprochen ist und es hilft auch bei einem Wechsel der Rolle im Laufe einer Fortbildung, dies den Teilnehmenden transparent zu machen. Gerade durch die Funktion des Privaten Chats, ist es hilfreich für Teilnehmende immer zu Wissen an wen sie sich wenden können.
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##### Technische Unkenntnis
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Es ist wichtig zu bedenken, dass Menschen an Onlinefortbildungen teilnehmen, die keinen Umgang mit Zoom und anderen technischen Tools in der Regel pflegen. Es bedarf in der Konzeptionierung von Einheiten Zeit für das heranführen an Tools oder auch den Raumwechsel in Zoom. Das erklären von "basics" kann in gewissen fällen bis zu fünf Minuten dauern.
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##### Methodenwechsel
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> Das Digitale hat die, aus meiner Sicht, eine große Versuchung, dass man nämlich so ein bisschen in das Dozieren verfällt, auch weil häufig, ich sage mal, man wenig Reaktionen merkt, ja, wenn man erzählt. (..) Oder das Gefühl hat, dass vielleicht die Leute, also ich meine, es liegt ja auch manchmal an den Teilnehmern, die dann tatsächlich auch noch andere Dinge im Hintergrund machen, sodass, das ist ja alles, das ist ja auch legitim, ja, aber dadurch hat man nicht so eine Resonanz, wie wenn ich jetzt einen Vortrag oder eine Fortbildung mache und ich kommuniziere direkt mit den Leuten. Diese Versuchung gibt es und deswegen versuchen wir in der reli-Werkstatt, die wir dienstags machen, immer eine Dreiteilung aufrechtzuerhalten. Nicht immer dann 20 Minuten, 20 Minuten, 20 Minuten, aber dass es eine Dreiteilung gibt zwischen einem Impuls, wo ich etwas reingebe, dann einer Resonanz, wo ich dann wieder was rauskriege und einer Praxisphase, die eben, bei denen wirklich die Leute auch selber gerade tätig werden, zum Beispiel in einem Tool. (interview_06, Pos. 39)
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Solche im Interview anversierten Orientierungsrahmen, können helfen vor allem die Teilnehmenden aus dem Modus des Zuhörens in die Aktivität zu bringen. Dadurch kann die Gefahr des berieselns ein wenig entgegen gewirkt werden. Dabei zeigte sich in jeder Fortbildung, dass es nach aktiven Phasen von Teilnehmer:innen, es immer auch eine Reflexionsphase ggegeben hat.
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