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RetroPie: Aufbau-Varianten
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RetroPie: Aufbau-Varianten

Verschiedene Wege zum gleichen Ergebnis — alle austauschbar und kombinierbar.

Variante A: Raspberry Pi + TV

Der Klassiker. Pi an den Fernseher, RetroPie drauf, Controller pairen, spielen.

  • Pro: Direkt am TV, niedrige Latenz, GPIO für Erweiterungen
  • Contra: Pi ist dann "belegt" (es sei denn Multi-Boot)
  • Aufwand: SD-Karte flashen, Bluetooth-Controller pairen

Variante B: Docker auf Synology + TV

Headless-Server. RetroArch läuft als Docker-Container auf der Synology. Streaming auf den TV via Netzwerk (z.B. Moonlight/Sunshine).

  • Pro: Pi bleibt frei für andere Projekte, Synology läuft eh 24/7
  • Contra: Netzwerk-Latenz, kein GPIO, Setup komplexer
  • Aufwand: Docker Compose konfigurieren, Streaming einrichten

Variante C: Pi als dedizierte Mini-Konsole

Dauerhaft am TV. Pi in ein eigenes Gehäuse (gekauft oder 3D-gedruckt), fest am TV angeschlossen. Eigene SD-Karte nur für Gaming.

  • Pro: Einschalten und spielen, wie eine echte Konsole
  • Contra: Braucht ggf. zweiten Pi für andere Projekte
  • Aufwand: Gehäuse besorgen/bauen, fest verkabeln

Controller-Optionen

Alle Varianten nutzen denselben bausteine/bluetooth-controller. Egal welche Variante, der Controller funktioniert überall.